Fluchtpunkt

Kurzfilm

Das erste Semesterprojekt hatte den Titel Time Tunnel. Die Idee und Umsetzung war freigestellt und lediglich an den Titel gebunden.

Slideshow :: Mit einem Klick starten Sie die Slideshow und sehen Bilder des Kurzfilms. 5 Bilder.

Da im ersten Semester die Lernzuwächse begrenzt sind, kann man nur auf vorhandenes Wissen zurückgreifen — in meinem Fall also Video.

Meine Faszination für alte Gebäude ist der Ausgangspunkt für die Idee. Der Film Fluchtpunkt greift die Geschichte eines alten, unbewohnten Raumes auf und stellt das Zeitgeschehen aus der Perspektive dieses Raumes dar.

Angenommen ein Raum hätte eine Art Bewusstsein, so würde er sicher über seine Wände als Außengrenze und Sinnesorgane kommunizieren. In verlassenen Räumen zeigen die Wände viel über ihre frühere Nutzung auf und sprechen so indirekt zum Betrachter. Der Gedanke liegt nahe, Wände als eine Membran zu sehen, die vergangene Atmosphären speichern kann, wie ein von der Sonne belichtetes Fotopapier das Licht speichert.

Der Film erzählt die Geschichte eines Mädchens auf der Flucht. Sie findet Unterschlupf in einem Raum. Als sie ihn betritt, stolpert sie und gerät dadurch in eine andere Zeitdimension. Dort nimmt der Raum Kontakt zu ihr auf und erzählt seine Geschichte. Er zeigt über Schattenrisse an den Wänden vergangene Stimmungen, fröhliche und auch aggressive.

Slideshow :: Mit einem Klick starten Sie die Slideshow und sehen Bilder des Kurzfilms. 5 Bilder.



Dezember 2002
mit Nicola Aigner und Philipp Strasser.

Broadcast DVC Kamera, ABC Kran,
6 Arri 600W, Angel und SQN3.
After Effects, Combustion und Premiere.